Liebe Freunde des Motorsports, liebe Freunde des historischen Motorsports, 
die Saison neigt sich dem Ende – Zeit, ein wenig zurückzublicken, aber auch, einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. 

In diesem Jahr haben wir gemeinsam mit einem tollen Team, unseren Schirmherren, dem MC Eisenach und vielen freiwilligen Helfern das erste Wartburg Rallye Festival auf die Beine gestellt. Es war ein großes Abenteuer, das wir zu einer erfolgreichen Rallye Veranstaltung im Herzen von Eisenach gestartet haben. Alle Teilnehmer, die zahlreichen Fans an den Strecken, unsere Schirmherren Walter Röhrl, Christian Geistdörfer, unser Oberbürgermeister Christoph Ihling, mit seinem Team der Stadt Eisenach und nicht zuletzt das positive Medienecho lassen uns gemeinsam mit vielen positiven Emotionen auf den Mai 2025 zurückblicken. Ein unvergesslicher Moment war sicherlich die auch Eröffnung durch Superintendent Ralf-Peter Fuchs in der Eisenacher Georgenkirche. Unser Ziel war es immer, den Spaß und die Faszination des historischen Motorsports in die Region zu tragen. Dank der Teilnehmer, Zuschauer, Partnern und Sponsoren ist es gelungen auch für den MC Eisenach e.V. dieses Festival mit einem erfreulichen Ergebnis abzuschließen. 

In den vergangenen Wochen haben wir gemeinsam mit dem MC Eisenach e.V. über die Zukunft gesprochen, wir konnten uns jedoch nicht auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigen. Wir alle, der MC Eisenach e.V. wie auch das Team des Wartburg Rallye Festivals, tragen den Motorsport im Herzen. Daher haben wir beschlossen, ab der Saison 2026 getrennte Wege zu gehen. 

Wir werden am Konzept des Wartburg Rallye Festivals festhalten, es fortführen und weiterentwickeln. 
In Kürze werden wir Euch informieren, wie wir das 2. Wartburg Rallye Festival planen. 

Allen Helfern, Teilnehmern, Partnern und Fans danken wir an dieser Stelle noch einmal herzlich für das großartige Engagement und die Begeisterung, die wir in diesem Jahr gemeinsam erleben durften und wünschen Euch eine schöne Vorweihnachtszeit. 

Euer Team des Wartburg Rallye Festivals 

Wir stellen vor: Audi Tradition mit dem Audi Sport quattro (Rallyeversion)


RallyefahrzeugGruppeB Baujahr 1984

Mit dem Erscheinen des Audi quattro auf der internationalen Rallye-Bühne im Januar 1981 schien nichts mehr so zu sein, wie es einmal war. Dies hatte schnell auch die Konkurrenz erkannt, die nun ihrerseits allradgetriebene Rallyefahrzeuge entwickelte, kompromissloser als bisher, mit den Motoren in so genannter Mittelmotoranordnung hinter dem Fahrer platziert. Bei Audi wollte man sich jedoch in der Gesamtkonzeption der Rallyewagen nicht zu sehr von der Serie entfernen und blieb dem Front- motor treu. Allerdings hatte sich der lange Radstand bei vielen Rallyes als Handicap erwiesen.

Um den Vorsprung zur Konkurrenz zu wahren, wurde der Sport quattro mit einem um 30 cm verkürz- ten Radstand geboren. Intern sprach man meist nur von dem „Kurzen“. Um die Homologation zu erlangen, wurden insgesamt 220 Sport quattros als Straßenversion gebaut. Anfang Mai 1984 wurde der Sport quattro in der Rallyeversion bei der Korsika Rallye erstmals eingesetzt, gefahren von Walter Röhrl mit Beifahrer Christian Geistdörfer. Im Gegensatz zum ausgereiften Rallye quattro A2 zeigte der

„Kurze“ allerdings zunächst noch eine Vielzahl von Kinderkrankheiten, die man erst gegen Ende der Saison im Griff hatte.

Der hier gezeigte Wagen wurde im Januar 1985 unter Röhrl und Geistdörfer bei der Rallye Monte Carlo (Platz 2) und im Monat darauf bei der Schweden-Rallye (Ausfall wegen Motorschaden) eingesetzt.

Danach diente er als Versuchsträger und Testwagen. Von dem Sport quattro in Rallyeversion sind insgesamt 22 Fahrzeuge aufgebaut worden.